King Georg

Steve Gunn

Steve Gunn im King Georg

Manchmal braucht Musik Abstand, um wieder nah zu kommen. Nach drei Jahren kehrt Steve Gunn zurück ins King Georg – ein Ort, der gut zu seiner Art des Musizierens passt: konzentriert, unaufgeregt, aufmerksam gegenüber dem Moment. Das Konzert am 22. April markiert keine Zäsur, sondern eine Weiterführung.

Mit Daylight, Daylight, seinem ersten Studioalbum seit vier Jahren, hat Gunn zuletzt eine Arbeit vorgelegt, die sich dem Leisen verschreibt. Die Stücke wirken wie Skizzen, die bewusst offen bleiben. Entstanden ist das Album in enger Zusammenarbeit mit James Elkington, der weniger als Produzent im klassischen Sinn agiert, sondern als Mitdenker. Streicher, Holzbläser und dezente elektronische Spuren tauchen auf, ohne das Zentrum zu verschieben: Gitarre, Stimme, Zeit.

Gunns Musik bewegt sich zwischen Folk, experimentellem Rock und freier Form, ohne je programmatisch zu wirken. Sie entwickelt sich langsam, lässt Wiederholungen zu und vertraut darauf, dass Aufmerksamkeit belohnt wird. Live entfalten die Songs eine eigene Logik – reduziert, manchmal beinahe tastend, aber stets präsent.


Im King Georg wird diese Musik nicht ausgestellt, sondern geteilt. Kein großes Statement, kein Überschuss. Nur ein Musiker, der zuhört, während er spielt.

Konzerte in der Spielstätte

8

King Georg

08.04.2026, 20:00 Uhr

Young Talents: Svetlana Marinchenko – SVM3

9

King Georg

09.04.2026, 20:00 Uhr

Chris Hopkins Hoptimists feat. Shannon Barnett

9

King Georg

09.04.2026, 20:00 Uhr

Kristina 4

15

King Georg

15.04.2026, 20:00 Uhr

Jörg Achim Keller King Georg 12

16

King Georg

16.04.2026, 20:00 Uhr

Anke Helfrich Trio

17

King Georg

17.04.2026, 20:00 Uhr

Cage & Clemens Orth

18

King Georg

18.04.2026, 20:00 Uhr

Joe Webb Trio

19

King Georg

19.04.2026, 20:00 Uhr

Roman Babik Piano solo

21

King Georg

21.04.2026, 20:00 Uhr

Bachelorkonzert: Carla Joyce Meyer – Fragment

22

King Georg

22.04.2026, 20:00 Uhr

Steve Gunn

Spielstätte

King Georg

Köln hat einen neuen Jazz-Club. Ein Biotop für Fußwipper und Fingerschnipper – und das mitten im schönen Agnesviertel. Das King Georg besticht seit jeher durch intime Atmosphäre und Bühnenperformances auf Augenhöhe mit den Zuschauern. Von 2008 – 2019 angesagter Indie-Treff, bieten die modernisierten Räumlichkeiten inzwischen feinste Straight-Ahead-Unterhaltung. Natürlich live – nichts ist wichtiger ...