Spannende Konzerte gibt es in Köln reichlich. Darüber lesen kann man jetzt in »Night Notes. Texte zu aktueller Musik«. Kölner Musikjournalist:innen besuchen Konzerte in der Stadt und schreiben darüber. Ihre Texte gibt es dann ab 12 Uhr am Folgetag.
Vom 24. bis 27. September kamen in Köln die Mitglieder des Europe Jazz Network zur zwölften European Jazz Conference zusammen – zum allerersten Mal in der Historie dieses europäischen Kulturnetzwerkes in Deutschland. Dabei gab's auch viel Musik zu entdecken.
Für eine Köln-Monheim-New-York-Connection sorgten kürzlich die Dudelsackspielerin Brìghde Chaimbeul und der Saxofonist Colin Stetson im Pioneer Works in New York.
Zu seinem 20-jährigen Jubiläum trifft das Kölner Pablo Held Trio auf den New Yorker Saxofonisten Emilio Modeste: Kochende 60er-Vibes, unberechenbare Soli und eine politische Ansprache.
Der Donnerstag und der Freitag der Cologne Jazzweek haben noch einmal verdeutlicht, wofür die Cologne Jazzweek steht: für eine aktuelle, oftmals improvisierte Musik, die sich ästhetisch weit öffnet und stilistisch Grenzen hinter sich lässt.
Ich habe drei Konzerte gehört, alle drei großartig. Zuerst das Kathrin Pechlof Trio. Schon die Besetzung ist unwahrscheinlich und nicht ganz von dieser (Jazz-)Welt: Harfe (Pechlof), Altsaxofon (Christian Weidner) und Kontrabass (Robert Landfermann).
Der Stadtgarten als Konzertsaal ist gestern, 4. September, 40 Jahre alt geworden, und es geht ihm richtig gut. Unglaublich, erstaunlich! Damals war die Übernahme des alten Restaurantgebäudes für den Jazz der Hartnäckigkeit langhaariger Typen mit gesellschaftskritischer Gesinnung zu verdanken. Heute ist der Stadtgarten im Establishment angekommen. So sehr, dass sich zur Feier sogar NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst nicht lange bitten lässt.