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Three Skies - Festival for Unexpected Music and Sound
Foto: Grafik © Three Skies

Stadtgarten

Three Skies - Festival for Unexpected Music and Sound

Benedicte Maurseth (hardanger fiddle) Dirk Rothbrust & Jan St. Werner: () Dirk Rothbrust (percussion) Jan St. Werner (electronic) Georg Vogel (piano, claviton)

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Von ekstatischen Momenten zu feinen Klangschwebungen, von Noise zu experimentellen Songs, von krautigem Folk Drone zu theatralen elektronischen Mutationen: Three Skies schlägt ein neues Kapitel in der Geschichte von Kölns Night of Surprise auf, mit neuen Räumen und Konstellationen, in denen verschiedene musikalische Genres, Szenen, Traditionslinien und Formen des Hörens aufeinandertreffen.

Von der intimen, traditionsverbundenen Hardangerfiedel-Musik von Benedicte Maurseth über den „Funkenschlag“ zwischen zeitgenössischem Schlagwerk und komplexer räumlicher Elektronik bei von Dirk Rothbrust und Jan St. Werner bis zu Bobby Beethovens Ballroom-inspirierter dekonstruierter Clubmusik oder Georg Vogels mikrotonalem Universum in 31 Tonstufen: Three Skies lädt zu einer abenteuerlichen Reise durch klangliche Räume, Formen und Atmosphären ein.

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Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

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