LOFT
Samuel Blaser Quartet: Release-Konzert "Rosina" | live recording
Samuel Blaser - Posaune Russ Lossing - Piano Masa Kamaguchi - Bass Billy Mintz - Schlagzeug
Samuel Blaser - Posaune Russ Lossing - Piano Masa Kamaguchi - Bass Billy Mintz - Schlagzeug
(english: see below)
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„Er schafft nicht nur akribisch ausgearbeitete Improvisationen, die wie komponiert klingen, sondern entwickelt auch durchdachte Projekte, bei denen das Konzept niemals die emotionale Substanz in den Hintergrund drängt.“ The New York Times
Als Gewinner des renommierten Prix du Musicien européen 2019 der Académie du Jazz in Paris und des Downbeat Magazine Critics Poll 2021 (Rising Star Trombone) definiert Samuel Blaser neu, was es in der heutigen Musiklandschaft bedeutet, Posaunist zu sein. Der 1981 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz geborene dynamische Künstler eroberte nach seinem Abschluss am Konservatorium im Jahr 2002 die professionelle Szene im Sturm und sorgte schnell auf allen Kontinenten für Aufsehen.
In seinen prägenden Jahren knüpfte Blaser enge Verbindungen zum Vienna Art Orchestra und zur European Radio Big Band, erhielt ein begehrtes Fulbright-Stipendium und absolvierte ein Aufbaustudium am Purchase College Conservatory of Music in New York. Sein Debütalbum als Bandleader, 7th Heaven (Between The Lines) des Samuel Blaser Quartetts, markierte den Beginn einer außergewöhnlichen Reise. Nach 16 prägenden Jahren, die er zwischen New York und Berlin verbrachte und in denen er den Puls zweier der lebendigsten Musikszenen der Welt in sich aufnahm, kehrte er im Dezember 2021 zu seinen Schweizer Wurzeln zurück und brachte einen reichen Schatz an internationaler Erfahrung mit.
Das Geheimnis von Blasers faszinierender Kunst liegt in seiner furchtlosen Offenheit gegenüber musikalischer Vielfalt. Aufgewachsen mit einer reichhaltigen Mischung aus klassischer Musik, Schweizer Volkstraditionen und Jazz, hat er sich zu einem genreübergreifenden Innovator entwickelt, der furchtlos die Erhabenheit der Oper, die Intensität des Rock und die Authentizität des Blues erkundet. Im Mittelpunkt seiner musikalischen Philosophie steht die Weiterentwicklung durch Zusammenarbeit, was ihn dazu veranlasste, bedeutungsvolle Beziehungen zu legendären Persönlichkeiten wie Pierre Favre, Michel Portal, Gerry Hemingway, Marc Ducret, Paul Motian, Oliver Lake, Wallace Roney, Russ Lossing und Daniel Humair aufzubauen – jeder dieser Meister trug zur Entwicklung seiner künstlerischen Identität bei.
Blaser spielt seine Posaune wie ein klangliches Chamäleon und wechselt nahtlos von fließenden melodischen Passagen zu explosiven rhythmischen Akzenten, von erdigen, aus dem Bauch kommenden Ausdrucksformen zu jenseitigen Klangerkundungen - alles mit laserähnlicher Präzision und Zielstrebigkeit. Ob er nun seine eigenen Ensembles leitet oder mit anderen zusammenarbeitet - er geht jede musikalische Begegnung mit strategischem Weitblick und einem intuitiven Gespür dafür an, was der Moment erfordert. Besonders mitreißend sind seine Soloauftritte, bei denen er mit seinem kühnen, kraftvollen Klang das verborgene musikalische Potenzial sowohl architektonischer Räume als auch natürlicher Umgebungen erschließt.
Rosina ist das bislang persönlichste Album des Samuel Blaser Quartetts. Benannt nach Samuels Großmutter – einer Frau, die sich im Zweiten Weltkrieg der italienischen Widerstandsbewegung Maquis anschloss, nach dem Krieg die Grenze in die Schweiz überquerte, sich dort ein neues Leben aufbaute, sechs Töchter großzog und bei jedem, mit dem sie in Berührung kam, Spuren hinterließ –, ist das Album eine Reflexion über Erinnerung, Dankbarkeit und die Leben, die unser eigenes still und leise prägen.
Mit Russ Lossing am Klavier, Masa Kamaguchi am Bass und Billy Mintz am Schlagzeug führt Blaser eine Gruppe aufmerksamer Zuhörer durch Musik, die lyrisch und suchend ist, ohne jemals sentimental zu werden. „Rosina“ ist ein Liebesbrief über die Zeit hinweg – an eine Frau, die Samuel nie kennengelernt hat, die er aber schon immer gekannt hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Masa_Kamaguchi
Klingt so:
https://youtu.be/aw--Wl8FQUgSamuel Blaser - trombone Russ Lossing - piano Masa Kamaguchi - bass Billy Mintz - drums
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“Not only does he create meticulously crafted improvisations that sound as if they were composed, but he also develops well-thought-out projects in which the concept never overshadows the emotional substance.” The New York Times
Winner of the prestigious 2019 Prix du Musicien européen from the Académie du Jazz in Paris and the 2021 Downbeat Magazine Critics Poll (Rising Star Trombone), Samuel Blaser is redefining what it means to be a trombonist in today’s musical landscape. Born in 1981 in La Chaux-de-Fonds, Switzerland, this dynamic artist burst onto the professional scene after graduating from conservatory in 2002, quickly making waves across continents.
During his formative years, Blaser forged powerful connections with the Vienna Art Orchestra and the European Radio Big Band, earned a coveted Fulbright Scholarship, and pursued graduate studies at Purchase College Conservatory of Music in New York. His debut album as a leader, the Samuel Blaser Quartet’s 7th Heaven (Between The Lines), marked the beginning of an extraordinary journey. After 16 transformative years living between New York and Berlin, absorbing the pulse of two of the world’s most vibrant music scenes, he returned to his Swiss roots in December 2021, bringing with him a wealth of international experience. A Musical Alchemist
The secret to Blaser’s magnetic artistry lies in his fearless embrace of musical diversity. Raised on a rich diet of classical music, Swiss folk traditions, and jazz, he has evolved into a genre-bending innovator who fearlessly explores operatic grandeur, rock intensity, and blues authenticity. His musical philosophy centers on growth through collaboration, leading him to forge meaningful relationships with legendary figures including Pierre Favre, Michel Portal, Gerry Hemingway, Marc Ducret, Paul Motian, Oliver Lake, Wallace Roney, Russ Lossing, and Daniel Humair - each master contributing to his evolving artistic identity.
Blaser wields his trombone like a sonic chameleon, seamlessly transitioning from liquid melodic passages to explosive rhythmic punctuations, from earthy gut-level expressions to otherworldly sound explorations - all delivered with laser-focused intentionality. Whether leading his own ensembles or collaborating with others, he approaches each musical encounter with strategic vision and intuitive understanding of what the moment demands. His solo performances are particularly electrifying, using his bold, commanding sound to unlock the hidden musical potential of both architectural spaces and natural environments.
Rosina is the Samuel Blaser Quartet's most personal record to date. Named after Samuel's grandmother - a woman who joined the Italian Maquis resistance during WWII, crossed the border into Switzerland after the war, built a life, raised six daughters, and left a mark on everyone she touched - the album is a meditation on memory, gratitude, and the lives that quietly shape our own.
With Russ Lossing on piano, Masa Kamaguchi on bass, and Billy Mintz on drums, Blaser leads a group of deep listeners through music that is lyrical and searching, never sentimental. Rosina is a love letter across time - to a woman Samuel never met, but has always known.
Spielstätte:
LOFT
Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.
In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.
Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.
Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.
Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.
Weitere Termine im LOFT:
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Finissage: Hyou Vielz – Der stille Chronist
Beginn: 11.30 Uhr, Ende: spätestens 13 Uhr
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Lariza
Lena-Larissa Senge - Gesang, Synthesizer, Lorenz Schönle - Saxophon, Flöte, EWI, Gesang, Raissa Mehner - Gitarre, Elektronik, Gesang, Duy Luong - Bass, Elektronik, Lukas Schwegmann - Schlagzeug, Elektronik
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Ein gemeinsamer Klang: Yaniel Matos & Radek Stawarz
Yaniel Matos - Violoncello, Piano, Stimme, Radek Stawarz - Violine
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Georg Graewe@70 - fifty years on record / day 01
Georg Graewe - Piano Solo, &, ACUTANCE:, Laura Strobl - Viola, Georg Graewe - Piano, Mark Sanders - Schlagzeug
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Georg Graewe@70 – fifty years on record / day 02
Georg Graewe - Piano Solo, &, ACUTANCE plus:, Frank Gratkowski - Klarinetten, Laura Strobl - Viola, Georg Graewe - Piano, Joe Williamson - Bass, Mark Sanders - Schlagzeug
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Bode · Zitt · Landfermann · Berger
Bruno Bode - Saxophon, Justin Zitt - Piano, Robert Landfermann - Bass, Leif Berger - Schlagzeug
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LAUGHING AT MAN KIND
Lisa Tracy Michalik - Sprache, Text, Nancy Meier - Altflöte, Bassflöte, Maxine Troglauer - Bassposaune, John Eckhardt - Bass, Liam Byrne - Viola da gamba, Tilo Weber - Schlagzeug, Komposition
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RENNER – Never Ending Story | live recording
Moritz Renner - Posaune, Tabea Kind - Bass, Valentin Renner - Schlagzeug
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Bishop/Müller/Muche/Block – Celebrate the Trombone!
Jeb Bishop - Posaune, Matthias Müller - Posaune, Matthias Muche - Posaune, Olivia Block - Elektronik, Tasten, Stimme
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Rupert Gillett Trio | Album-Release & live recording
Rupert Gillett - E-Cello & Gesang, Valerie Rathmann - Bass & Gesang, Tim Schmiedner - Schlagzeug & Percussion