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Paul Heller invites Swing Masters Vol. 2
Foto: Paul Heller © Gerhard Richter

Stadtgarten

Paul Heller invites Swing Masters Vol. 2

Axel Schlosser (trumpet) Fiete Felsch (alto saxophone) Dan Gottshall (trombone, vocals) Paul Heller (tenor saxophone) Thilo Wagner (piano) Ingmar Heller (bass) Jörg Achim Keller (drums)

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Manche Konzerte sind so gut, dass man sie gerne noch einmal hören würde. Was nicht gerade leicht ist, erst recht nicht, wenn es keinen Live-Mitschnitt gibt. In der Regel gehen die Mitglieder eines exklusiv zusammengestellten Ensembles nach einem denkwürdigen Auftritt wieder ihrer eigenen Wege, was bleibt, ist die Erinnerung an ein Ereignis, das nicht wiederholbar ist. Oder vielleicht doch? Nach einem ausverkauften Konzert im Kölner Stadtgarten im März 2025 hat Paul Heller die „Swing Masters“ erneut eingeladen, und so ergibt sich die wunderbare Gelegenheit, ihren leidenschaftlich groovenden Jazz noch einmal zu erleben – oder gerne auch zum ersten Mal! Axel Schlosser, Dan Gottshall, Fiete Felsch und Paul Heller sind allesamt erfahrene Big-Band-Protagonisten, sie spielen mit der nicht minder versierten Rhythmusgruppe Thilo Wagner, Ingmar Heller und Jörg Achim Keller, letzterer einer der gefragtesten Arrangeure für Großensembles überhaupt. Garantiert wird dieses „Volume 2“-Konzert keine Blaupause des ersten Summit. Um es erwartungsfroh mit Bert Brecht zu sagen: „Weil die Dinge sind, wie sie sind, werden die Dinge nicht so bleiben wie sie sind.“

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Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

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