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»Miles Davis - John Coltrane Centennial«

King Georg

»Miles Davis - John Coltrane Centennial«

Kevin Dean (US) – Trumpet Kirk MacDonald (CA) – Saxophone Martin Sasse (DE) – Piano Aldo Zunino (IT) – Bass Bernd Reiter (AT) – Drums Schlagzeug

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Eine Allstarauswahl mit Ausnahmekönnern aus den USA, Kanada, Deutschland, Italien und Österreich huldigt den Jazz-Legenden

Trompeter Miles Davis und Saxophonist John Coltrane waren herausragende, stilbildende Solisten und Bandleader der Jazzgeschichte. Diese beiden Jazzikonen hätten im Jahre 2026 ihren 100. Geburtstag gefeiert, Grund genug diesen Giganten ein spezielles Quintett-Programm mit ausgewiesenen Kennern dieser Musik zu widmen.

Von 1955-60 war Coltrane Mitglied im Miles Davis Quintet/Sextet, in diesen Jahren entstanden viele klassische Jazzalben wie u. a. »Kind of Blue« und »Round About Midnight«. 1960 gingen sie getrennte Wege, erzielten aber mit ihren jeweiligen Bands weitere große Erfolge, Miles Davis in verschiedensten Konstellationen und Stilen und John Coltrane vorwiegend mit seinem eigenen berühmten Quartett mit McCoy Tyner, Jimmy Garrison und Elvin Jones, das bahnbrechende Aufnahmen wie »A Love Supreme« einspielte. Ihre Kompositionen gehören zum absoluten Standard-Jazzrepertoire, Titel wie So What (Miles Davis) oder Giant Steps (John Coltrane) sind jedem Musiker und Fan bestens bekannt. 

Der amerikanische Trompeter Kevin Dean, ein echter »Jazz-Altmeister«, lebt in Montreal und gehört seit vier Jahrzehnten zu den weltweit führenden Trompetern. Er ist ein überaus melodischer und lyrischer Stilist und gilt als absoluter Spezialist im Miles Davis-Genre.

Kirk MacDonald, der sich einen Namen als der führende Saxophonist Kanadas gemacht hat, arbeitete weltweit mit führenden Jazzgrößen wie Sam Noto, Kenny Wheeler, Eddie Henderson, Harold Mabern, Tom Harrell, Peter Bernstein, Jack DeJohnette, Mike Stern, James Moody, u. v. m.

Martin Sasse aus Köln gehört zu den europaweit führenden Pianisten und arbeitete mit Solisten wie  Al Foster, den New York Voices, Jimmy Cobb, Steve Grossman, Peter Bernstein, Till Brönner, Dennis Mackrel, Philip Catherine, Dusko Goykovich, Scott Hamilton, u. v. m . 

Bassist Aldo Zunino tourte mit Jimmy Cobb, Steve Grossman u. v. a. 

Der österreichische Schlagzeuger Bernd Reiter, Preisträger beim Hans Koller Preis im Jahre 2006 und mittlerweile zeitweise in New York lebend, spielte ebenso mit vielen Größen des Jazz wie Don Menza, Charles Davis, Harold Mabern, Cyrus Chestnut, Kirk Lightsey, Mundell Lowe, Steve Grossman, Claudio Roditi u. v. m. 

Weiterführender Link

Spielstätte:

King Georg

Ein Biotop für Fußwipper und Fingerschnipper – und das mitten im schönen Agnesviertel. Das King Georg besticht seit jeher durch intime Atmosphäre und Bühnenperformances auf Augenhöhe mit den Zuschauern. Von 2008 – 2019 angesagter Indie-Treff, bieten die modernisierten Räumlichkeiten inzwischen feinste Straight-Ahead-Unterhaltung. Natürlich live – nichts ist wichtiger und schöner, als Jazz live zu hören –, und in ausgesuchten Playlists. Verantwortlich fürs Programm ist Pianist Martin Sasse. Das Motto lautet: Jazz zum Anfassen für Kenner und Neugierige.

Ob Tradition oder Innovation, klassische Moderne oder Avantgarde. Jazz ist ein spannender Austausch der Musiker untereinander und eine nie enden wollende Inspiration fürs Publikum. Und noch mehr: Jazz ist als Welt umspannender Sound ein wichtiger und anregender Dialog der Kulturen. In seinem Zentrum schwingt stets gegenseitiger Respekt. Jetzt hat auch der angesagte Straight-Ahead-Sound endlich wieder eine dauerhafte Heimat in der Domstadt.

Zahlreiche Reihen verleihen der großen Bandbreite an Kreativität im Straight-Ahead-Jazz und dem zugehörigen Lebensgefühl Ausdruck: „Female Jazz“ setzt Akzente mit weiblichen Performern, denen früher allzu oft die Rolle der Sängerinnen vorbehalten blieb, „Young Talents“ lässt den frischen Wind der jungen Generation durchs neue Interieur ziehen. Unsere hochkarätig besetze Hausband setzt im Rahmen der „King Georg Allstars“-Abende ihre eigene musikalische Duftmarke, während legendäre „Jazz Heros“ für grenzübergreifende i-Tüpfelchen sorgen. Wesentlicher Bestandteil ist auch die „King Georg Session“ – eine monatliche Jam-Session unter der Leitung von WDR-Big-Band-Trompeter Andy Haderer.

Wir alle wünschen uns nichts anderes, als dass sämtliche Gäste Helge Schneider immer wieder aufs Neue recht geben: „Jazz macht glücklich!“

In diesem Sinne: Auf geht’s! Let’s swing – beim King!

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Weitere Termine im King Georg: