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Maxine Troglauer, Hymn, LOFT
Foto: Maxine Troglauer © Nora Blum

LOFT

Maxine Troglauer: HYMN | live recording

Maxine Troglauer - Bassposaune Fabian Dudek - Saxophon Robert Lucaciu - Bass Julius Windisch - Piano Bruna Cabral - Schlagzeug, Vibraphon

Maxine Troglauer - Bassposaune Fabian Dudek - Saxophon Robert Lucaciu - Bass Julius Windisch - Piano Bruna Cabral - Schlagzeug, Vibraphon

(english: see below)

. ACHTUNG: Konzertbeginn um 19 Uhr!

Mit ihrem Bandprojekt und dem gleichnamigen Debütalbum Hymn präsentiert Maxine Troglauer eine außergewöhnliche Klangwelt zwischen Jazz, Klassik und Avantgarde, in der die Bassposaune, sonst als tief-tönendes Rückgrat größerer Orchester und Bigbands häufig überhört, im Mittelpunkt steht.

https://www.maxinetroglauer.net/

Troglauer, 1995 in Wiesbaden geboren, lässt sich von diesen bisher festgelegten Klischees ihres Instruments nicht einschüchtern, sondern erkennt darin Chancen. Nach klassischen Studien in Berlin, Hannover und einem Masterabschluss in zeitgenössischer Musik an der Manhattan School of Music in New York bei Bassposaunenlegende David Taylor hat sie eine internationale Laufbahn aufgebaut, die von genreübergreifender Offenheit geprägt ist – mit Stationen bei der hrBigband, den Münchner Symphonikern, dem finnischen UMO Jazz Orchestra und auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival oder der Ruhrtriennale Bochum. Ihre Kompositionen und Konzepte spiegeln diese Vielfalt und Offenheit wider – Stücke, die spielerisch die Genres zu wechseln scheinen und kleinere kammermusikalische Besetzung innerhalb des Quintetts sind nur zwei der zahlreichen Mittel, mit denen Troglauer ihre Kreativität erklingen lässt. Ob mit einem Bassposaunen-Solostück, als Duo mit einem weiteren tief-tönenden Rückgrat vieler Ensembles, dem Kontrabass, oder in wilder Improvisation in voller Besetzung – für das Publikum eröffnet sich eine ungehörte Vielfalt, die die alten Klischees bis auf weiteres verstummen lassen.

https://fabiandudek.de/

https://juliuswindisch.com/

https://robertlucaciu.info/

https://brunacabral.com/

Kann so ähnlich klingen: https://youtu.be/9YkJWU8LyZQ?list=RD9YkJWU8LyZQ

Maxine Troglauer - bass trombone Fabian Dudek - saxophone Robert Lucaciu - bass Julius Windisch - piano Bruna Cabral - drums, vibraphone

. Attention: concert starts approx. 7.00 pm CET!

With her band project and the eponymous debut album Hymn, Maxine Troglauer presents an extraordinary soundscape that bridges jazz, classical, and avant-garde, in which the bass trombone -often overlooked as the deep-sounding backbone of larger orchestras and big bands - takes center stage. Troglauer, born in Wiesbaden in 1995, is not intimidated by these established clichés surrounding her instrument but instead sees them as opportunities. After studying classical music in Berlin, Hanover, and a master’s degree in contemporary music at the Manhattan School of Music in New York under bass trombone legend David Taylor, she has built an international career characterized by cross-genre openness - with stints with the hrBigband, the Munich Symphony Orchestra, the Finnish UMO Jazz Orchestra, and at festivals such as the Schleswig-Holstein Music Festival and the Ruhrtriennale in Bochum. Her compositions and concepts reflect this diversity and openness - pieces that seem to playfully shift between genres and incorporate smaller chamber music ensembles within her quintet are just two of the many ways in which Troglauer gives voice to her creativity. Whether in a solo piece for bass trombone, as a duo with another low-register backbone of many ensembles - the double bass - or in wild improvisation with a full ensemble, the audience is treated to an unprecedented diversity that silences the old clichés for the time being.

Weiterführender Link

Spielstätte:

LOFT

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.

In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.

Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.

Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.

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