Loft

Lorenz Kellhuber Trio


„Kaum jemand dürfte so spektakulär changierend zwischen Jazz und ‚klassischer Klaviermusik’ wandeln wie der Pianist Lorenz Kellhuber. Ob über Ostinati in wechselnden Lagen improvisierend oder zwischen freier Tonalität und gebundenen harmonischen Klangankern, Lorenz Kellhuber erzeugt eine intime, konzentrierte Situation zwischen sich, dem Klavier, dem Raum und seinem Publikum“, schreibt die Neue Musikzeitung über sein aktuelles Solo-Album Live at Elbphilharmonie Hamburg.

Klingt so:
youtu.be/HLXkWpeAWWU

Die Klassik ist fest in seiner DNA verankert, der Jazz lehrte ihn, auf eigenen Beinen zu stehen und in der freien Improvisation findet Lorenz Kellhuber immer wieder die grenzenlose Erfüllung seiner musikalischen Vision, einer Contemporary Chamber Music. Er spielt mit seiner eigenen Musikgeschichte und sucht dabei intuitiv verschiedene Stationen seiner musikalischen Prägung auf, die vom Barock bis zur Moderne reicht. Mit Felix Henkelhausen am Kontrabass, einem der größten Talente der europäischen Jazzszene, sowie Moritz Baumgärtner, einem der vielseitigsten und innovativsten Schlagzeuger der letzten Jahre, hat Lorenz Kellhuber 2018 „eines der besten deutschen Piano-Trios“ (Audio) geformt. Gemeinsam zelebrieren sie die Fusion von drei musikalischen Seelen auf höchstem Niveau, „ein Auf und Ab an Interplay, Monologen, Duos und Trios, deren Brillanz man sich nicht entziehen kann. Ein Bandleader und Pianist, sehr eigenwillig, unkonventionell und ideenreich, mit zwei kongenialen Partnern“ (Jazzpodium). Nach den beiden Einspielungen „Samadhi“ (2019) und „About:Blank“ (2020) erschien Ende 2023 mit „Low Intervention“ die dritte Veröffentlichung des Trios und die bereits zehnte von Lorenz Kellhuber unter eigenem Namen.

www.lorenzkellhuber.com/


Presse:

„Da geben sich Kellhuber, Henkelhausen und Baumgärtner mitunter versunken, fast meditativ, kreieren soghafte, kreiselnde Figuren und pointierte Motive, einen Minimalismus, der den Zuhörer leicht in eine Art Trance versetzen kann“ Jazz thing

„Hochspannend“ Jazz N‘ More

„Klangmalerisch, fantasievoll und sensibel“ Piano News

„Eine Klangverschwörung“ NMZ

„Ungewöhnlich, und enorm vielversprechend“ Süddeutsche

1990 in München als Sohn einer Kirchenmusikerin und eines Kirchenmusikers geboren, beginnt Lorenz Kellhuber mit fünf Jahren eine klassische Klavierausbildung bei Brigitte Schmid an der HfKM Regensburg. Mit elf Jahren wird er dort als Jungstudent aufgenommen und als Mitglied der bayerischen Frühförderklasse auch in Violine und Kammermusik von Prof. Conrad von der Goltz unterrichtet. Ab 2003 erhält er Klavierunterricht von Prof. Franz Massinger, einem Schüler von Arturo Benedetti Michelangeli. Kurz darauf wird er von Rob Bargad (Nat Adderley Quintet) entdeckt und intensiv in die Jazzstilistik eingeführt. Mit nur 16 Jahren besteht Kellhuber die Hochbegabtenprüfung und wird Student am Jazz Institut Berlin, wo Hubert Nuss und Kurt Rosenwinkel zu seinen Dozenten zählen. Während regelmäßigen Aufenthalten in New York erhält er außerdem Unterricht bei Fred Hersch und Sophia Rosoff und beendet 2010 als einer der weltweit jüngsten Bachelor-Absolventen sein Studium. Seitdem führten ihn seine Konzerte durch Europa, in die USA und nach Südamerika. Er spielte auf internationalen Bühnen wie z.B. der Berliner Philharmonie, Isarphilharmonie München, Elbphilharmonie Hamburg, Guggenheim Museum Bilbao, Montreux Jazz Festival, Basel Jazz Festival, Getxo Jazz Festival, Bohemia Jazz Festival, Mar del Plata Jazz Festival, Jazzwoche Burghausen. Konzerte als Sideman und Co-Leader spielte er an der Seite von Ed Partyka, Kurt Rosenwinkel, Charles Lloyd, Ack van Rooyen, Johannes Enders, Adele Neuhauser & Edi Nulz, Jesse Simpson, Orlando Le Fleming, Steven Heelein, Obed Calvaire, Bob Mintzer u.v.m. Im Sommer 2014 kürte ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wurde er für den ECHO Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert, 2018 gehörte er zu den zehn „neuen Key-Players“ in der Zeitschrift „Jazz thing“. Insgesamt neun Alben und eine EP veröffentlichte er seit 2012, darunter die Solo Alben „Live at the Montreux Jazz Festival“ (2017), „Contemporary Chamber Music“ (2021) und „Live at Elbphilharmonie Hamburg“ (2022). Seit Abschluss seines Studiums ist Lorenz Kellhuber ein gefragter Dozent. Er gibt regelmäßig Workshops und Meisterkurse im In- und Ausland. Zum Wintersemester 2021 erhielt Kellhuber den Ruf als Professor an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Gemeinsam mit Jugendfreunden gründete Lorenz Kellhuber 2020 das Kammermusikfestival Regensburg, das er nach wie vor leitet und kuratiert.

Felix Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, erhielt klassischen Klavier- und Cellounterricht, bevor sein Interesse für den Kontrabass geweckt wurde. Mit 16 Jahren begann er das Jungstudium an der HfK Bremen bei Prof. Detlev Beier. 2014 folgte das Studium am Jazz Institut Berlin, das er 2019 erfolgreich beendete. Trotz seines jungen Alters spielte Henkelhausen bereits im In- und Ausland mit national und international bekannten KünstlerInnen wie Andrea Parkins, Dave Liebmann, Eric McPherson, Gebhard Ullmann, Hubert Nuss, Jim Black, Jochen Rückert, Kathrin Pechlof, Lotte Anker, Marc Copland, Nate Wooley, Oli Steidle, Pablo Held, Peter Schlamp, Philipp Gropper’s Philm, Toby Delius und vielen anderen. Henkelhausen ist Teil von zahlreichen Bands wie Liun and the Science Fiction Orchestra, Lorenz Kellhuber Trio, Stefan Schultze Large, Jim and the Shrimps, Bram de Looze Trio feat. Eric McPherson, Nate Wooley’s Knknighgh und Tau5. Im Februar 2023 wurde er für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Bass nominiert.

Moritz Baumgärtner, 1985 in Zürich geboren, begann mit klassischem Schlagzeugspiel im Alter von neun Jahren in Basel und studierte von 2006 bis 2010 am Jazz Institut Berlin bei John Hollenbeck, Jim Black, Jeff Ballard und Joey Baron. Mit seiner ganz persönlichen Klangästhetik, seinem einzigartigen melodischen Spiel und unkonventionellen Gestaltungswillen hat er sich binnen kürzester Zeit in die internationale Liga gespielt. „Längst fungiert er nicht nur als rhythmisches Rückgrat, sondern […] als ein weiterer klangprägender Instrumentalist. Ungewöhnliche Gongs oder Fahrradklingeln gehören ebenso zu Baumgärtners Handwerkszeug wie sein persönlicher Stil, Rhythmen zu akzentuieren oder zu unterwandern.“ (FAZ) Für viele gehört der Schlagwerker schon seit Jahren zu den spannendsten seines Faches. Baumgärtner ist Gründungsmitglied des Melt Trios (mit Bernhard und Peter Meyer) und des seit 2007 aktiven Lisbeth Quartetts. Letzteres erhielt 2012 und 2018 einen ECHO Jazz. Für seine Mitwirkung am jüngsten Album des Melt Trios wurde Baumgärtner mit dem Deutschen Jazzpreis 2023 ausgezeichnet. Er ist auf über 60 internationalen CD-Produktionen zu hören und tourte u.a. mit Tony Malaby, Ralph Alessi, Chris Speed, Bob Stewart, Lucian Ban, Louis Sclavis, Julia Hülsmann, Kurt Rosenwinkel, Angelica Niescier, Theo Bleckmann u.v.m. Seine Auslandstourneen führten ihn in die USA, nach Südamerika, Afrika, Indien, Pakistan, Sri Lanka, China, Mexico, Guatemala, Russland, Ukraine, Haiti, Norwegen, Rumänien, Dänemark, Schweden, England. Moritz Baumgärtner ist auch als Dozent aktiv und erhielt 2022 den Ruf als Professor an die Hochschule für Musik in Nürnberg.

HINWEIS: Im Jahr 2024 starten die Konzerte im LOFT in der Regel gegen 20 Uhr - das LOFT öffnet jeweils um 19.30 Uhr.
Ausnahmen (bis Ostern): Sonntags-Konzerte (Beginn: gegen 18 Uhr, soweit nicht anders angekündigt)
weitere nformationen zu den Preisen, Karten-Reservierungen und den Öffnungszeiten hier:
www.loftkoeln.de/de/karten/



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Sounds like this:
youtu.be/HLXkWpeAWWU



„Hardly anyone can move as spectacularly between jazz and ‚classical piano music‘ as the pianist Lorenz Kellhuber. Whether improvising over ostinati in changing registers or between free tonality and bound harmonic sound anchors, Lorenz Kellhuber creates an intimate, concentrated situation between himself, the piano, the room and his audience“, writes the Neue Musikzeitung about his current solo album Live at Elbphilharmonie Hamburg.

Classical music is firmly anchored in his DNA, jazz taught him to stand on his own two feet and in free improvisation Lorenz Kellhuber repeatedly finds the boundless fulfillment of his musical vision, a contemporary chamber music. He plays with his own musical history and intuitively seeks out different stages of his musical development, ranging from the baroque to the modern. With Felix Henkelhausen on double bass, one of the greatest talents on the European jazz scene, and Moritz Baumgärtner, one of the most versatile and innovative drummers of recent years, Lorenz Kellhuber formed „one of the best German piano trios“ (Audio) in 2018. Together they celebrate the fusion of three musical souls at the highest level, „an up and down of interplay, monologues, duos and trios whose brilliance is impossible to resist. A bandleader and pianist, highly individual, unconventional and full of ideas, with two congenial partners“ (Jazzpodium). Following the two recordings „Samadhi“ (2019) and „About:Blank“ (2020), „Low Intervention“, the trio’s third release and Lorenz Kellhuber’s tenth under his own name, appeared at the end of 2023.

Born in Munich in 1990 as the son of a church musician, Lorenz Kellhuber began classical piano training with Brigitte Schmid at the HfKM Regensburg at the age of five. At the age of eleven, he was accepted there as a junior student and, as a member of the Bavarian early childhood development class, was also taught violin and chamber music by Prof. Conrad von der Goltz. From 2003, he received piano lessons from Prof. Franz Massinger, a student of Arturo Benedetti Michelangeli. Shortly afterwards, he was discovered by Rob Bargad (Nat Adderley Quintet) and intensively introduced to the jazz style. At the age of just 16, Kellhuber passed the highly gifted exam and became a student at the Jazz Institute Berlin, where Hubert Nuss and Kurt Rosenwinkel were among his teachers. During regular stays in New York, he also received lessons from Fred Hersch and Sophia Rosoff and graduated in 2010 as one of the world’s youngest bachelor graduates. Since then, his concerts have taken him throughout Europe, the USA and South America. He has played on international stages such as the Berlin Philharmonie, Isarphilharmonie Munich, Elbphilharmonie Hamburg, Guggenheim Museum Bilbao, Montreux Jazz Festival, Basel Jazz Festival, Getxo Jazz Festival, Bohemia Jazz Festival, Mar del Plata Jazz Festival, Jazzwoche Burghausen. He has played concerts as a sideman and co-leader alongside Ed Partyka, Kurt Rosenwinkel, Charles Lloyd, Ack van Rooyen, Johannes Enders, Adele Neuhauser & Edi Nulz, Jesse Simpson, Orlando Le Fleming, Steven Heelein, Obed Calvaire, Bob Mintzer and many more. In summer 2014, Monty Alexander named him the first German musician to win the prestigious Montreux Jazz Piano Solo Competition. In 2016, he was nominated for the ECHO Jazz in the „Newcomer of the Year“ category, and in 2018 he was one of the ten „new key players“ in the magazine „Jazz thing“. He has released a total of nine albums and one EP since 2012, including the solo albums „Live at the Montreux Jazz Festival“ (2017), „Contemporary Chamber Music“ (2021) and „Live at Elbphilharmonie Hamburg“ (2022). Since completing his studies, Lorenz Kellhuber has been a sought-after lecturer. He regularly gives workshops and masterclasses in Germany and abroad. In the winter semester of 2021, Kellhuber was appointed professor at the Carl Maria von Weber University of Music in Dresden. Together with friends from his youth, Lorenz Kellhuber founded the Regensburg Chamber Music Festival in 2020, which he continues to direct and curate.

Felix Henkelhausen, born in Oldenburg in 1995, received classical piano and cello lessons before his interest in the double bass was awakened. At the age of 16, he began his junior studies at the HfK Bremen with Prof. Detlev Beier. This was followed in 2014 by studies at the Jazz Institute Berlin, which he successfully completed in 2019. Despite his young age, Henkelhausen has already played at home and abroad with nationally and internationally renowned artists such as Andrea Parkins, Dave Liebmann, Eric McPherson, Gebhard Ullmann, Hubert Nuss, Jim Black, Jochen Rückert, Kathrin Pechlof, Lotte Anker, Marc Copland, Nate Wooley, Oli Steidle, Pablo Held, Peter Schlamp, Philipp Gropper’s Philm, Toby Delius and many others. Henkelhausen is part of numerous bands such as Liun and the Science Fiction Orchestra, Lorenz Kellhuber Trio, Stefan Schultze Large, Jim and the Shrimps, Bram de Looze Trio feat. Eric McPherson, Nate Wooley’s Knknighgh and Tau5.In February 2023, he was nominated for the German Jazz Award in the bass category.

Moritz Baumgärtner, born in Zurich in 1985, began playing classical drums at the age of nine in Basel and studied with John Hollenbeck, Jim Black, Jeff Ballard and Joey Baron at the Jazz Institute Berlin from 2006 to 2010. With his very personal sound aesthetics, his unique melodic playing and unconventional creative drive, he has played his way into the international league within a very short space of time. „He has long functioned not only as a rhythmic backbone, but also […] as another sound-defining instrumentalist. Unusual gongs or bicycle bells are just as much a part of Baumgärtner’s tools of the trade as his personal style of accentuating or subverting rhythms.“ (FAZ) For many, the percussionist has been one of the most exciting in his field for years. Baumgärtner is a founding member of the Melt Trio (with Bernhard and Peter Meyer) and the Lisbeth Quartet, which has been active since 2007. The latter received an ECHO Jazz award in 2012 and 2018. Baumgärtner was awarded the German Jazz Prize 2023 for his contribution to the Melt Trio’s latest album. He can be heard on over 60 international CD productions and has toured with Tony Malaby, Ralph Alessi, Chris Speed, Bob Stewart, Lucian Ban, Louis Sclavis, Julia Hülsmann, Kurt Rosenwinkel, Angelica Niescier, Theo Bleckmann and many more. His tours abroad have taken him to the USA, South America, Africa, India, Pakistan, Sri Lanka, China, Mexico, Guatemala, Russia, Ukraine, Haiti, Norway, Romania, Denmark, Sweden and England. Moritz Baumgärtner is also active as a lecturer and was appointed professor at the Nuremberg University of Music in 2022.


NOTE: In 2024, the concerts at the LOFT will start round 8pm - the LOFT opens approx. 30min before the concerts begin.
Exceptions (until Eastern): Sunday Concerts (start approx at 6pm, if not noted otherwise).
Information about prices, ticket reservations and our opening times can be found here:
www.loftkoeln.de/en/tickets/

Besetzung

  • Lorenz Kellhuber Piano
  • Felix Henkelhausen Bass
  • Moritz Baumgärtner Schlagzeug

Konzerte in der Spielstätte

26

Loft

26.04.2024, 20:00 Uhr

FRIGO

28

Loft

28.04.2024, 20:00 Uhr

FLUX

30

Mai

1

Loft

01.05.2024, 20:00 Uhr

JO

2

Loft

02.05.2024, 20:00 Uhr

Luís Vicente Trio

3

7

Loft

07.05.2024, 20:00 Uhr

Matthieu Chazarenc | CANTO

8

Loft

08.05.2024, 20:00 Uhr

Andrew Moreno “Axiom” | live recording

Spielstätte

Loft

Deutscher Jazzpreis: "Club / Spielstätte des Jahres" 2021 & 2023 one of "10 of the best jazz clubs in Europe " the guardian, 2016 "...längst hat das Loft Weltruhm erspielt" Stadtrevue, 2010 Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist eben genau das: ein großräumiges Loft. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause, vor allem für Jazzstudierende ist es Szenebacking und Versuchslabor ...